Vermischtes

Unwetter Weitere Meldungen von Opfern nach Zyklon in Indien

Zahl der Toten steigt

Bhubaneswar.Zehn Tage nach Zyklon „Fani“ in Indien ist die Zahl der Todesopfer auf 64 gestiegen. Bei 23 Todesfällen sei über das Wochenende ein Zusammenhang zum Sturm bestätigt worden, sagte am Montag ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde des Bundesstaates Odisha. Die meisten Opfer seien bei Hauseinstürzen ums Leben gekommen oder von Bäumen erschlagen worden. Rund 240 Menschen seien verletzt worden.

„Fani“ war am 3. Mai als stärkster Zyklon seit rund 20 Jahren über Indiens Ostküste hinweggefegt. Häuser wurden zerstört, Bäume ausgerissen und Strommasten umgeworfen. Es gab schwere Überschwemmungen. Der Wirbelsturm zog danach über Bangladesch, allerdings abgeschwächt. In beiden Ländern wurden fast drei Millionen Menschen in Notunterkünfte gebracht.

In den am schwersten betroffenen Gegenden um die Stadt Puri in Odisha waren mehr als eine Woche später Hunderttausende Menschen noch ohne Strom. Auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser war gestört. An Tausende Menschen wurden Abdeckplanen für provisorische Unterkünfte verteilt. dpa