Vogelstang

Vogelstang Adventszeit im Fritz-Esser-Haus

Dem Wetter entflohen

Feucht und kalt präsentierte sich das Wetter am Tag des Weihnachtsmarkts im Fritz-Esser-Haus. Deshalb feierte man kurzerhand drinnen. Nur der Grillstand von Marianne Heinrich blieb unter freiem Himmel. In den Vorjahren habe der Weihnachtsmarkt noch an einem Samstag stattgefunden, wie sie berichtete. „Aufgrund anderer Konkurrenzveranstaltungen im Quartier haben wir ihn diesmal einen Tag vorverlegt“, unterstrich Heinrich.

Von Marmeladen und Weihnachtsplätzchen über handgestrickte Socken oder selbstgefertigte Adventskränze und Gestecke gab es für die Besucher viele Möglichkeiten, sich auf die Festtage vorzubereiten. Im Rahmen eines Weihnachtströdelmarkts konnte gleichfalls der häusliche Vorrat an Dekorationen aufgefrischt werden. „Viele Sachen werden von Ehrenamtlichen gefertigt“, meinte Heinrich. Aber auch die Angehörigen engagierten sich an den Verkaufsständen.

Zeit mit lieben Menschen

Bratwürste und Steaks hielten sie und ihr Team bereit. Ebenso reich bestückt empfing die Mannschaft an der Kuchentheke die Besucher. In der Cafeteria gab es frisch gebackenen Waffeln und heiße Kirschen mit Sahne. Viele der 120 Bewohner seien nicht mehr so fit und in ihrer Mobilität eingeschränkt. „Für sie ist es unmöglich, den Weihnachtsmarkt in der Stadt zu besuchen“, wie Patricia Güven, die Leiterin der Sozialbetreuung, verdeutlichte. „Teilweise fahren wir sie im Bett hierher, damit sie bei Glühwein und Leckereien vorweihnachtliche Atmosphäre miterleben.“ Zudem biete der Weihnachtsmarkt den Bewohnern die Gelegenheit, Zeit mit ihren Angehörigen zu verbringen. jba