Vogelstang

Vogelstang Beim Schulfest anlässlich 50 Jahre Geschwister-Scholl-Schulen präsentieren sich Werkreal-, Realschule und Gymnasium

Schatzsuche im Cyber-Labyrinth

Archivartikel

In großem Rahmen feierten die Geschwister-Scholl-Schulen ihr Schulfest. Nachdem bereits zuvor auf einem Festakt offiziell das 50-jährige Bestehen der Einrichtungen gefeiert wurde, bot sich anschließend beim festlichen Treiben die Möglichkeit, tiefer ins Schulleben einzutauchen. Dieser Tag werde in die Schulgeschichte eingehen, glaubte Silke Herr. „Alle unsere Schülerinnen und Schüler sind beteiligt“, freute sich die Direktorin des Gymnasiums.

Überhaupt sei es eine sehr harmonische Veranstaltung. „Das ist auch Ausdruck unserer Schulgemeinschaft“, betonte sie. Alle Beiträge seien auf dem Punkt. Die Einnahmen aus dem Ständeverkauf gingen an den Förderverein des Gymnasiums, wie Herr berichtete. Auch Mattias Kaiser zeigte sich begeistert vom Engagement des Nachwuchses an der Werkrealschule. „Es ist eine sehr gelungene Veranstaltung“, wie der kommissarische Schulleiter unterstrich.

Beim Kistenklettern hoch hinaus

Im Schulhof kam vor allem der Blumenverkauf gut beim Publikum an. „Der Nachwuchs hat die Pflanzentöpfe selbst mit Serviettentechnik gestaltet“, verriet Kaiser. In der Turnhalle konnten sich die Besucher beim Kistenklettern versuchen. Der Kräfteverschleiß konnte mit Burgern oder italienischem Eis kompensiert werden. Die Schmiede-AG lud anschließend zum Hufeisenfertigen ein. Bestens gelaunt präsentierte sich ebenso Rainer Fischer. Seit zwei Jahren ist er Schulleiter der Realschule. Drei Tage Vorbereitung lägen hinter dem Schulteam. Zuvor hätten sich die Klassen in Projektarbeiten auf das Fest vorbereitet. „Es gab viele Ideen“, lobte der Rektor. Ein Informationsstand widmete sich den 50 Jahren Schulgeschichte. „Die Schüler haben sogar einige ehemalige Kollegen interviewt“, erzählte Fischer. Zudem hatte die Inklusionsklasse Lesezeichen gebastelt. Auch die 7. und 8. Klasse setzte auf den Verkauf von Selbstgefertigtem. „Die Einnahmen kommen zum Teil auch der SMV zugute“, meinte der 15-jährige Jan, der gemeinsam mit der ein Jahr jüngeren Zekiye zum Labyrinth-Erkunden mit dem selbstgefertigten Kettenfahrzeug und Virtuel Reality Brille einlud. „20 Cent kostet die Minute“, warb er. Es galt, verschiedene Schatztruhen zu entdecken. Dafür hatte Techniklehrer Jochen Sendler eine App entwickelt.

Ganz auf den Verkauf von Süßigkeiten setzte die 5b. „Insgesamt sind es Spezialitäten aus neun Ländern“, erklärte die elfjährige Elanut. „Unsere Eltern haben uns beim Backen geholfen“, gestanden ihre Freundinnen Mevlüde und Marie Sophie. „Dazu haben wir Informationen zu den einzelnen Nationen gesammelt“, fügte die ebenfalls elfjährige Rosa hinzu. Der damit konsumierte Zucker konnte beim benachbarten Fußballzielschießen gleich wieder verbrannt werden.