Vogelstang

Vogelstang Mannschaften der Vogelstang-Grundschule erringen Pokalsieg beim Finale des „Volley-Kids“-Turniers

Schüler feuern Schüler an

Archivartikel

Etliche Volleybälle sprangen über die gespannten Netze hin und her, und in der Turnhalle hörte man neben Stimmengewirr das Quietschen von Gummisohlen auf dem Hallenboden: In der Sporthalle des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) auf der Vogelstang fand das Finale des Volleyball-Grundschulcups „Volley-Kids im Quadrat“ im Schuljahr 2018/2019 statt. Mit enormem Wetteifer spornten die Mannschaften von gastierenden Schulen wie der Bertha-Hirsch-Grundschule, der Albrecht-Dürer-Schule und der Rheinau-Schule einander zu Höchstleistungen an. Am Ende konnten ein weibliches und ein männliches Team der Vogelstang-Grundschule die jeweils ersten Plätze für sich erkämpfen.

HipHop-Klänge zum Aufwärmen

Über die Lautsprecher an der Hallendecke lief animierende HipHop-Musik. „Das ist ein sehr kommunikativer Sport, alles hängt von der Abstimmung untereinander ab“, erklärte Initiator Andreas Zinser, der vor zwei Jahren den Grundschulcup „Volley-Kids im Quadrat“ ins Leben rief und Trainer im Spiel- und Sportverein Vogelstang (SVV) ist. „Wir bilden die Sportlehrer im Volleyball aus, das erlernte Wissen tragen die Lehrer dann in den schulischen Sportunterricht“, erläuterte der 50-Jährige.

Im Volleyball ist die Schnellkraft beim Springen eine wichtige Voraussetzung, um dem Ball flink hinterherkommen zu können. Schwergewichtige Bodybuilder eignen sich daher weniger für diese auf Ausdauer setzende Sportart. Jungen treten beim Volleyball gerne in Konkurrenzkampf gegeneinander und messen sich, haben die Trainer beobachtet. Bei den Mädchen sei das anders – sie schätzen bei ihrem Sport eher den Gemeinschaftssinn, den Teamgeist.

„Letztes Jahr habe ich die Deutsche Beach-Volleyball-Meisterschaft in Magdeburg besucht“, berichtete Koordinator Andreas Zinser, der beruflich als IT-Berater arbeitet. Unter den betreuenden Sportlehrern befand sich Pädagogin Ann-Kathrin Baur, die seit vier Jahren an der Uhland-Grundschule im Stadtteil Neckarstadt-Ost unterrichtet und selbst aktive Volleyball-Spielerin ist. „Bei diesem Spiel pusht man sich gegenseitig“, nannte die 30-Jährige einen Grund ihrer Faszination für Volleyball.

Mit Anstrengung zum Smoothie

Darüber hinaus war beim Finale der Volleyball-Kids ein Informationsstand der Krankenkasse AOK Rhein-Neckar-Odenwald anwesend, mit einem stehenden Rennrad unter dem Projektnamen „Rock the Bike“, auf dem die Mädchen und Buben über das Treten der Pedale einen Mixer antreiben konnten, um sich darin einen gesunden Smoothie aus Babyspinat, Ananas, Bananen und Birnensaft anzurühren.

„Die Kinder dürfen sich ihren eigenen Smoothie erstrampeln“, erläuterte AOK-Gesundheitsexpertin Nadja Kreis. Dadurch vermittelte sich den Sprösslingen, wie viel Energie der Mensch aufwenden muss, um mit reiner Muskelkraft auch nur ein Küchengerät in Bewegung zu bringen. Bei dem grünen Getränk schmeckte man – sehr zur Freude der Jungs und Mädchen – besonders die Banane heraus und nicht so den Spinat.

Insgesamt nahmen Mannschaften von acht Grundschulen an dem Turnier teil. Nach der Verleihung der Urkunden, Medaillen und des Wanderpokals, der diesmal an die Vogelstang-Schule ging, durften die Schülerinnen und Schüler von der AOK gesponserte mintgrüne Volley-Kids-T-Shirts entgegennehmen.