Vogelstang

Vogelstang Stadt wartet neues Schulhof-Konzept ab / Bezirksbeirat macht sich Sorgen über Vandalismus und Lärm

Verwaltung will vorerst keine neuen Schilder anbringen

Archivartikel

Häufige Beschwerden von Anwohnern der Geschwister-Scholl-Schulen über Lärm, Müll und Vandalismus haben den Bezirksbeirat dazu gebracht, die Verwaltung um deutliche Hinweisschilder auf dem Schulgelände zu bitten.

Aus denen sollten die Nutzungszeiten hervorgehen und ausdrücklich klargestellt werden, dass es sich um Schulgelände handelt. Damit sei dann ein Eingreifen von Polizei oder Kommunalem Ordnungsdienst bei Störungen einfacher, begründete das Gremium seinen Wunsch. Die Verwaltung kommt dem freilich nicht nach, wie sie jetzt erklärte. Der Grund: Im Rathaus will man erst das neue Schulhofkonzept abwarten, das noch vor dem Sommer vorgelegt werden soll. Schließlich gebe es im Gemeinderat eine „starke Tendenz, Schulhöfe ausdrücklich für das Spielen auszulegen und den Aufenthaltsfaktor zu stärken“.

Hof wird als Weg genutzt

Bei den Flächen an den Geschwister-Scholl-Schulen weise man zudem darauf hin, dass der Schulhof bereits zuvor ohnehin „als offener Schulhof“ gewidmet worden sei und die Bewohner Teile des Hofs auch gewohnheitsmäßig als Weg ansähen, so argumentierte die Verwaltung.

Sie will nun auf die Schulen zugehen und diese nach ihren Wünschen fragen. Zudem soll mit den Leitungen darüber diskutiert werden, wie der neue Bau in Richtung Stadtteil künftig gestaltet werden soll, hieß es in der schriftlichen Stellungnahme aus dem Rathaus. scho