Vogelstang

Zentral und eingeführt

Archivartikel

Roger Scholl zur Standortfrage eines Seniorentreffs

Die Stadt will ihr System der Altenhilfe neu aufstellen. Im Stadtteil mit der mit Abstand ältesten Bevölkerung in ganz Mannheim ist das ein lobenswerter Ansatz. Dass hier ein Ausbau, wie ihn sich Hermann Genz, der zuständige Fachbereichsleiter vorstellt, genau die richtige Strategie ist, um Männern und Frauen exakt auf sie abgestimmt Hilfen zukommen zu lassen, um ihnen so ein würdevolles Altern zu ermöglichen, darüber besteht kein Zweifel. Abgerundet würde dieses Angebot durch eine neue Anlaufstelle für Senioren. Helga Enger hat dabei das Fitz-Esser-Haus als möglichen Standort ins Spiel gebracht. Ihre Begründung ist einleuchtend. Das Fritz-Esser-Haus ist eine eingeführte „Marke“ im Stadtteil, es ist gut vernetzt auf der Vogelstang, ältere Menschen kommen gern zu den diversen Veranstaltungen des Hauses. Zudem liegt es zentral in dem Bereich der Vogelstang, den Gunter U. Heinrich „Carrée der kurzen Wege“ nennt. Die Verkehrsanbindung ist ideal, und der Neubau ist groß genug, um entsprechende variable Räumlichkeiten anbieten zu können. Auf jeden Fall wäre das doch bei den Planungen der Stadt zumindest eine Überlegung wert.