Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg

Luzenberg Kerwe im kleinsten Stadtteil zieht viele Besucher an

Borsche pflegen Tradition

„Jedes Johr die selwe Leier, de Kerwekronz, die Kerwefeier“: Mit solchen und anderen Sprüchen brachte der Kerweborscht und Wirt vom Spiegelschlöss’l, Fritz Hoffmann, die Gäste zum Lachen. Der Kerwegarten war bis zum letzten Platz besetzt. Zusammen mit den beiden anderen Kerweborschen, seinem Sohn Dennis und Horst Karcher, war er zuvor mit musikalischer Begleitung durch Horst Karcher eingezogen.

Wie immer begrüßte Fritz Hoffmann einen Teil seiner Gäste mit einem persönlichen Spruch. Ihr Fett weg bekamen bei der Kerwerede die Veganer oder Vegetarier – weil es von ihnen immer mehr gebe und sie den Tieren ihr Futter wegäßen. Wie in jedem Jahr zog es die Gäste aus dem gesamten Mannheimer Norden auf den Luzenberg – zu dem Fest, das dank Fritz Hoffmann traditioneller Teil des gesellschaftlichen Lebens bleibt. Traditionell mit dabei sind auch die ehemaligen „alten“ Waldhofspieler und die Freunde aus den Goggelrobbervereinen.

„Schenk oi, schenk oi, es muss ämol getrunke soi“: Dieser Aufforderung kam der „Mundschenk Kerweborsch“ während des Redebeitrags immer gleich nach. Gestartet hatte das bunte Treiben schon zuvor, mit DJ Tortellini, der laut Kerweborsch „tutto fantastico“ gewesen sei.

Höhepunkt ist aber stets Kerwerede und Aufhängen des Kerwekranzes – begleitet von Fritz Hoffmann mit den Worten: „Monnemerisch, des is moi Sprooch. Unsa Kerwe lewe hoch“. eng