Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg

Waldhof Stadt thematisiert Gemeinschaftszentrum

Konzept soll Klarheit schaffen

Die Finanzierungsgrundlage steht: 30 000 Euro hat die Stadt im laufenden Jahr für das Gemeinschaftszentrum Waldhof-Ost in zur Verfügung gestellt. So konnte im Dezember 2018 die Kleiderkammer in der Frohen Zuversicht ein Jahr nach Schließung wieder geöffnet werden, ebenso wie das Servicebüro. Aber dass die Verträge der drei von der Arbeiterwohlfahrt angestellten Mitarbeiterinnen vorerst nur bis 30. April befristet sind, sorgte bei ihnen für Unsicherheit. Vor allem auch deshalb, weil der Bürgerverein über Stadtrat Roland Weiß Einblick in die internen Beratungen gegeben hatte. Demnach favorisiere die Verwaltung statt der Kleiderkammer ein Konzept mit vier bis sechs Flohmärkten. Der „Mannheimer Morgen“ berichtete darüber, was zu weiteren Diskussionen führte.

Entscheidung im ersten Halbjahr

Vor diesem Hintergrund nahm die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Bildungsausschusses erneut Stellung zum Thema. Die vertragliche Befristung bis zum 30. April sei aus formalen Gründen erfolgt. Bis ein Konzept für das Gemeinschaftszentrum stehe, vom Gemeinderat verabschiedet und auf dem Waldhof implementiert sei, werde die Arbeiterwohlfahrt die bisher laufenden Angebote mit dem derzeitigen Personal weiter vorhalten.

Welche Angebote und Beschäftigungsmöglichkeiten es danach geben wird, hängt stark von der politischen Diskussion über das Konzept ab. Die läuft derzeit hinter verschlossenen Türen, wird aber vor einer Verabschiedung öffentlich diskutiert: im fachlich zuständigen Bildungsausschuss und im Gemeinderat. Das werde auf jeden Fall noch im ersten Halbjahr der Fall sein. bhr