Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg

Blumenau Sängerrose vertraut einmal mehr auf erfahrenes Pferd aus Lampertheim

Mit "Peter Pan" unterwegs

Auf der Blumenau stieß der Martinszug auch in diesem Herbst auf großes Interesse. Die Veranstaltung könne schließlich auf eine große Tradition zurückblicken, erklärte Jürgen Klopsch vom Veranstalter des Männergesangvereins Sängerrose. "Den Umzug gibt es seit Ende der 1960er Jahre", wusste es Vereinsmitglied Henni Bechthold sogar noch genauer.

Wie lange die Umzüge schon zwischen dem Norden und Süden des Stadtteils wechselten, daran konnte sich das Duo nicht erinnern. "In diesem Jahr laufen wir wieder durch Blumenau-Süd", berichtete der Vorsitzende Klopsch.

Zur Stärkung gab es bereits im Vorfeld am Hans-Böttcher-Haus wahlweise Brötchen mit Wurst oder Schmalzbrote. Der obligatorische Glühwein durfte ebenfalls nicht fehlen. Für den Nachwuchs gab's Kinderpunsch - und zusätzlich "für die Jüngsten und alle Junggebliebenden kostenlos Kakao", unterstrich Jürgen Klopsch.

Im Anschluss ging es in großer Runde laternenschwenkend den Mansfelder Weg entlang zum Clausthaler Ring. "Im vergangenen Jahr haben wir rund 200 Kinder gezählt", berichtete der Vorsitzende des MGV Sängerrose.

Genügend Helfer dabei

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten die Veranstalter auch ordentlich Werbung gemacht. 20 Helfer hatten sich für den Servicebereich angemeldet. "Da haben wir keine Probleme, genügend fleißige Hände zu finden", bedankte sich Klopsch bei seinem Team. Für die musikalische Umrahmung sorgte Helmut Hoffmann, der auf seiner Ziehharmonika das eine oder andere Laternenlied anstimmte.

Vom Gesang des Nachwuchses beflügelt zeigte sich gleichfalls "Peter Pan". Das Schulpferd möge Kinder und sei sehr entspannt, meinte Martinsreiterin Tina Weiland. "Wir sind schon seit vielen Jahren hier beim Umzug dabei", erklärte die Lampertheimerin. "Peter Pan ist in seinem hohen Alter auch schon ein Opa", meinte sie.

Den finalen Abschluss bildete das Martinsfeuer auf der benachbarten Wiese des Festplatzes. "Im vergangenen Jahr hat es uns das feuchte Wetter nicht leicht gemacht, die Scheite zum Brennen zu bringen", meinte Jürgen Klopsch. Diesmal hatten die Sänger vorgesorgt und entsprechend mehr Nadelholz beigemischt. jba