Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg

Waldhof Stadtteilfest auf dem Taunusplatz lockt an drei Tagen viele Besucher an / Musik, Modenschau und Tänze

Nachwuchs erobert die Bühne

Heiß her ging es drei Tage lang beim 39. Stadtteilfest auf dem Waldhof. Deshalb erfreuten sich schon am ersten Abend die zahlreichen Besucher des traditionellen Dämmerschoppens im und am Kulturhaus Waldhof an den gut gekühlten Getränken. Allerdings machte eine stetige leichte Brise den Aufenthalt auf dem Taunusplatz angenehm.

Der Anstich des Freibierfasses war Sache von Stadtrat Konrad Schlichter (CDU). Der Gerstensaft floss jedoch mit etwas Verzögerung. Schlichter hatte, anders als sonst, etwas Mühe, den Zapfhahn ins Spundloch des Fasses zu treiben. Doch anschließend stieß er mit seiner Kollegin Andrea Safferling (SPD) und den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Waldhofer Kulturvereins an. Die passende musikalische Begleitung für die Abendveranstaltung lieferte das Blaulicht Trio aus Sandhofen.

Andrea Safferling eröffnete das Stadtteilfest am zweiten Tag ganz offiziell. Mit einigen launigen Worten ging sie auf die noch nicht begonnenen Arbeiten zur Neugestaltung des Taunusplatzes ein. „Der Waldhof – unendliche Weiten, ein liebenswerter Stadtteil, der nur noch wenige Lichtjahre von der Fertigstellung des Taunusplatzes entfernt ist. Wenige Lichtjahre bedeutet Herbst 2020“, scherzte Safferling.

Die Stadträtin lobte das Engagement derer, ohne die es solche Feste nicht geben würde: „Glücklich sein und sich für andere engagieren, das ist eine wertvolle Formel. Deshalb danke ich allen, die sich ehrenamtlich engagieren, denn dies ist keine Selbstverständlichkeit.“

Das Bühnenprogramm startete mit Darbietungen der Kindergärten aus dem Stadtteil. Die kleinen Darsteller waren allerdings zeitweise verwirrt durch die vielen Smartphones, die ihnen von den Mamas und Papas entgegengereckt wurden, um den Auftritt filmisch festzuhalten. Nach den Kitas präsentierten sich die Waldhofer Schulen und Vereine und offerierten ein buntes und attraktives Angebot bis weit in den Nachmittag hinein.

Vereine legen sich ins Zeug

Die Aussteller hatten wieder einen guten Speise- und Getränkemix im Angebot, so dass keiner der Besucher Hunger oder Durst leiden musste. Der Turnverein 1877 verkaufte zum Beispiel gebackenen Zander mit Kartoffelsalat, Fischbrötchen und Kalamaris.

Die Arbeiterwohlfahrt bot Hausmacher Wurst und Käsespätzle an. Außerdem gab es allerlei gegrillte Würste und Steaks sowie einen Bowlestand des Hauses St. Franziskus und Waffeln von den katholischen Ministranten.

Gut besucht bei dem guten Wetter war der Getränkestand der Kurpfalz-Togo-Freundschaftsvereinigung. Die griechischen Fußballer von „Enosis“ servierten nach ihrem Aufstieg von der Kreisklasse in die Kreisliga griechische Köstlichkeiten besonders gerne. Am Abend rockte Grey, Black and Blond die Festbühne. Bis kurz vor 23 Uhr unterhielt die Band die Stadtteilfestbesucher mit bekannten Rock- und Poptiteln.

Am Morgen des dritten Festtags versammelten sich die Gottesdienstbesucher zu einer ökumenischen Andacht auf dem Taunusplatz. Den Programmreigen eröffnete Sängerin Judy Jensen. Dem folgten unter anderem Tanzdarbietungen des Carneval Club Waldhof und von Shak‘ a‘ Delix. Das Bühnenprogramm endete am späten Nachmittag mit dem neuen Musikduo Flourishless.