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Luzenberg Griechische Gemeinde feiert Patronatsfest

Neues Haus fertig bis Weihnachten

Einen festlichen Vespergottesdienst mit Artoklasia - dem Brotbrechen - feierte die Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde auf dem Luzenberg. Der Brauch entwickelte sich seit dem 14. Jahrhundert in Anlehnung an die "Speisung der Fünftausend". Neben Bischof Evmenios von Lefka und weiteren Vertretern der griechich-orthodoxen Metropolie nahmen unter anderem die Dekane Ralph Hartmann und Karl Jung sowie Joachim Vetter, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK), teil - auch weil Erzpriester Georgios Basioudis anlässlich des bevorstehenden Reformationsjubiläums ökumenische Akzente setzen wollte. Hartmann hielt die Lesung, Dekan Jung sprach ein Gebet.

Außenanlage im Frühjahr

Bei dem in der gleichen Woche stattfindenden Fest auf dem Vorplatz der Kreuzerhöhungskirche auf dem Luzenberg konnten die Gäste erstmals im neuen Raum, der künftig als Gemeindesaal dienst, feiern - auch wenn er sich noch im Rohbau befindet. Bis Weihnachten, so Georgios Basioudis, soll der Bau fertiggestellt sein. Fenster und Türen sind schon vorhanden, Weiteres schließt sich in den kommenden Wochen an. Das Außengelände soll spätestens im Frühjahr fertig sein. Die Kosten für den Bau belaufen sich am Ende voraussichtlich auf 700 000 Euro, 60 000 davon gab die Gemeinde als Spende. Auch die Musiker trugen zur festlichen Stimmung im zukünftigen Gemeindesaal bei. eng