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Gartenstadt Weihnachtsmarkt im Bürgergarten mit Handarbeit und Kreativität

Neun Meter Stollen verspeist

Schon vor der offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Bürgergarten drängten die Besucher auf das Gelände in der Kirchwaldstraße. Die Vorsitzende des Bürgervereins Gartenstadt, Gudrun Müller, begrüßte mit ihrem Stellvertreter Roland Weiß die Gäste. Müller warb dafür, bei Kaufentscheidungen möglichst lokale Produkte zu wählen.

Musikalisch schlossen sich die Kinder der Alfred-Delp-Schule mit der Pädagogin Maren Rudolph der Eröffnung an. Als Dankeschön überreichten die Vorsitzenden der Lehrerin ein Geldgeschenk zum Erwerb eines neuen Musikinstrumentes. Mit Gospels und anderen Songs ging das musikalische Programm anschließend mit dem Popchor Gartenstadt weiter. Am Nachmittag gaben dann der Chor „Olli & Friends“, und am Abend das Blasorchester Blau Weiß Gartenstadt musikalisch den Ton an.

An den insgesamt 28 Verkaufsständen war die Auswahl sehr groß. Hauptattraktion aber war sicherlich wieder der neun Meter lange Christstollen der Bäckerei Döringer, den Helmut Döringer und sein Sohn Lucas präsentierten. Auch Stefan Fulst-Blei, die Stadträte Andrea Safferling und Thorsten Riehle sowie der Vorsitzende der Kulturvereins Waldhof, Stefan Höß, ließen sich den Christstollen schmecken.

Handarbeiten bestaunt

An allen Buden sammelten sich die Menschen und bestaunten vor allem Handarbeiten. Die Freundinnen Carmen Wolf und Katrin Hausmann schnitten Bücherseiten so aus, dass daraus ein Kunstwerk entstand. Den Erlös stellen sie dem Tierheim Mannheim zur Verfügung. Interessante Arbeiten aus Holz gab es am Stand der Gretje-Ahlrichs-Schule. Die Schulleiterin Barbara Negrelli und ihr Vorgänger Lothar Appenzeller hatten nicht nur Honig aus der Schulimkerei im Angebot. Auch Taschen aus alten Landkarten lagen bereit. Mit dem „Eichhörnchenfutterhaus“ war zudem die Tierwelt in der Natur Thema an dem Stand der Schule. Imker Herbert Holzwarth aus der Gartenstadt bot ebenfalls Honig an. Das Funkeln von Schmuck oder Dekorationen zog vor allem die Damen an die Stände.

Wer beim Flanieren Durst bekam, konnte sich mit Glühwein, Punsch und anderen Getränken beispielsweise am Stand des Bürgervereins stärken. Auch Speisen aller Art wurden an den Buden feilgeboten. Obwohl viele Weihnachtsmärkte als „Glühweinkerwe“ bezeichnet werden, so trifft dieser Ausdruck auf den mit einem großen Angebot bestückten Weihnachtsmarkt des Bürgervereins Gartenstadt nicht zu. Dort steht der Glühwein an zweiter Stelle.