Waldhof / Gartenstadt / Luzenberg

Waldhof Seniorennachmittag der Speckwegsiedler mit Bauchredner und Ehrungen

Seit mehr als 50 Jahren dabei

Archivartikel

Stressfrei einen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen verbringen – das konnten die Mitglieder und Freunde der Siedlergemeinschaft Speckweg im Pfarrer Schilling-Saal von St. Lioba auf dem Waldhof. Selbst gebackenen Frankfurter Kranz, Zwetschgen- oder Käsekuchen gab es reichlich. Der wurde gegen eine Spende ausgegeben. Bei den Kuchenbäckern bedankte sich die Vorsitzende der Siedlergemeinschaft, Karin Pacel, ausdrücklich, ebenso bei den Helfern, die für eine essbare herbstliche Dekoration gesorgt hatten.

Karin Pacel berichtete, dass der Ausflug der Siedler in die Lüneburger Heide ein voller Erfolg gewesen sei. Sie konnte sogar eine kleine Rückvergütung an die Teilnehmer ausgeben, weil Kosten gespart werden konnten.

Im Rahmen des Nachmittags wurden viele Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Dies waren: Ralf Speider, Volker Rittmann, Bernd Bloch, Peter Honczek, Isolde Hanke, Maria Söhner, Heinz Ballschbach. Ingrid Unterscher, Thomas, Sacherer, Karl Joachim Ruppert und Erwin Fenzel.

Die am 27. September in den Bundesvorstand gewählte stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes Wohneigentum, Gisela Hinderberger (Ketsch), und Karin Pacel ehrten die langjährigen Mitglieder für ihre Treue. Noch eine Steigerung gab es für Gertrud Straub. Sie ist seit 51 Jahren Mitglied bei den Siedlern und wurde daher mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Eine Überraschung servierten die Aktiven der Siedlergemeinschaft den Gästen an diesem Nachmittag: Bauchredner Andreas Knecht hatte seine beiden Freunde Fridolin und Gregor in Koffern mitgebracht. Als diese nacheinander herausgestiegen waren, veräppelten sie das Publikum und ihren Meister am laufenden Band.

Witzige Spitzen

„Wachhund Fridolin zum Beispiel wunderte sich, dass so mancher Gast im voll besetzten Saal „kein Fell mehr auf dem Kopf hatte“. Einmal mehr wurden die beiden Figuren mit einem eigenständigen Leben versehen. Auch spontane Geschehnisse im Saal wurden aufgenommen und zum Gelächter des Publikums vorgetragen.

Dabei war Fridolin, der Kinderfreund, sicherlich der etwas harmlosere Geselle. Gregor dagegen lieferte anschließend die etwas deftigeren Frechheiten. Dabei wurde auch so mancher Witz gerissen über Stadtrat Roland Weiß. Der nahm alles mit Humor und fotografierte das Geschehen.