Wallstadt

Feudenheim Konzert im Fliedner-Haus

Klassiker der Beatles zelebriert

All You Need Is Love hieß es jetzt im Theodor-Fliedner-Haus in Feudenheim. Die Kultur-Events brachten Cover Songs der Beatles und anderen Klassikern in die Senioren-Einrichtung. Zu hören und zu sehen waren Bernd Bockmeyer an der Gitarre und Malte Zimdahl am Klavier.

Den Anfang des Programms machten jedoch nicht die Beatles, sondern zwei Lieder von Jim Croce, „Bad Leroy Brown“ und das bekannte „Time in a Bottle“ von 1973, das erst kurz nach dem frühen Tod des Sängers veröffentlicht wurde. Beschwingt ging es dann weiter in die erste Beatles-Runde mit „All My Loving“, feierlich wurde es mit „Let It Be“. Auch die Entstehungsgeschichten zu einigen Liedern blieben nicht unbeachtet: „Paul McCartney schrieb dieses Lied, nachdem er in einem Traum seine Mutter Mary gesehen hatte, die ihm in einer verzweifelten Situation riet, alles einfach geschehen zu lassen“, so Bernd Bockmeyer.

Mitsingen erwünscht

Mitsingen war übrigens erwünscht, und bei einigen Refrains wirkte das Publikum eifrig mit. Was wäre ein Konzert mit Klassikern ohne Frank Sinatra? Von ihm gab es „Fly Me to the Moon“ und das beliebte Duett mit seiner Tochter Nancy „Somethin’ Stupid“. Nach einer Pause kehrten Bockmeyer und Zimdahl etwas verändert zurück, passend zum Programm trugen sie Beatles-T-Shirts und hatten sich Pilzkopf-Perücken aufgezogen – so kamen „All You Need Is Love“ und „Yesterday“ doppelt gut rüber.

Kennen gelernt haben sich die beiden Musiker am St. Raphael Gymnasium in Heidelberg, Zimdahl war Bockmeyers Schüler. Weiter im Programm ging es mit „It’s Love“, einem von Bockmeyer selbst komponierten Bossa Nova. Die Highlights am Ende, über die sich das Publikum besonders freute und mitsang, waren „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ und der Evergreen von den Beatles: „Hey Jude“. Kge