Wallstadt

Wallstadt SSV Vogelstang lädt mit SpVgg Wallstadt ein

Runder Tisch zu Sport im Grünzug

Archivartikel

Der zu erwartende Einwohnerzuwachs durch die Neubaugebiete auf Franklin und Spinelli (Käfertal-Süd) wird auch an den Sportvereinen im Mannheimer Nordosten nicht spurlos vorübergehen. Bis zu 12 000 Neubürger werden durch die Urbanisierung der Konversionsflächen in den kommenden Jahren erwartet. „Dies wird den regionalen Sportvereinen neue Chancen bieten“, schreibt Wolfgang Gottmann, Initiator der Reihe „Kommunikationsboard“, in seiner Einladung für den 22. September. Dann wollen sich die Vereine wieder mit Vertretern von Verwaltung und Sportverbänden zusammensetzen, um über Herausforderungen und Perspektiven für den regionalen Sport zu diskutieren.

Chancen oder Risiken?

Gleichzeitig verlange die Entwicklung auf den Konversionsflächen aber auch Überlegungen bei Kapazitäten, Übungsleitern und Sportstätten, so die Veranstalter. Auf der Tagesordnung stehen folgende Fragestellungen: Von welcher Kapazitätsbedarfsplanung für Sportstätten geht die Verwaltung aus? Was sind die Chance und Risiken der Neubesiedlung von Konversionsflächen für die Vereine? Welche Kommuniaktionstaktik ist die beste – Sololäufe oder Passspiel zwischen Verwaltung, Politik und Vereinen.

Zu dem Gespräch im Vereinsheim der SpVgg Wallstadt, Römerstraße 102, werden neben Vertretern der Vereine DJK, SC Käfertal, TV Käfertal, HC Vogelstang, Reiterverein Vogelstang-Wallstadt und den Gastgebern von SSV Vogelstang und SpVgg Wallstadt auch die sportpolitischen Sprecher der Gemeinderatsfraktionen sowie Vertreter vom Fachbereich Sport und Freizeit, von der Projektleitung Konversion der Stadt Mannheim und vom Badischen Sportbund erwartet.

Das von Wolfgang Gottmann initiierte Kommunikationsboard findet bereits zum dritten Mal statt. Premiere war 2016 am Rande der Süddeutschen U-13-Volleyballmeisterschaften. Im vergangenen Jahr traf man sich in der Vereinsgaststätte der Sportvereinigung Wallstadt. Gottmann geht es vor allem darum, bei der Auslastung bestehender Hallen und der Planung von Sportstätten Synergieeffekte zu erzielen, um Einnahmen zu optimieren und andererseits unnötige Planungs- und Investitionskosten zu vermeiden. Ziel ist ein engerer Schulterschluss zwischen den Vereinen. dir