Wallstadt

Programm Feuerwehrlied vom Katholischen Kindergarten / Schüler dichten Song eigens für die Kerwe / Andrang an der Hüpfburg

„Wallstadt ist so cool, so obercool“

Archivartikel

Sie flattern mit bunten Tüchern als Schmetterlinge umher, krabbeln wie Spinnen, schwirren wie Käfer, summen wie Bienen und wuseln wie kleine Mäuse: Das Geschehen auf einer bunten Blumenwiese – mit dieser Darbietung haben die Mädchen und Jungen vom Katholischen Kinderhaus Edith Stein das Bühnenprogramm der Kerwe eröffnet.

„Ganz, ganz toll gemacht“, lobt Jens Weber da, der stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft Wallstadter Vereine (IWV), der das Programm koordiniert hat und nun moderiert.

Gleich darauf ertönt ein „Tatütata“ – aber nur aus Kindermund. Denn nun setzen sich die Mädchen und Jungen Feuerwehrhelme aus Plastik auf. Aber der Schlauch, den sie dabei haben, ist echt. „Schlauch nach rechts, Schlauch nach links, Schlauch nach unten, wir löschen jeden Funken“, singen sie ein lustiges Feuerwehrlied, bewegen dabei den Schlauch und bekommen dafür ganz besonders viel Beifall.

Das gilt aber auch für die Wallstadt-Schule. Mit einer großen Schar von Schülern füllt sie nahezu die gesamte Bühne. Sie besingen, von zarten Flötentönen unterstützt, zunächst die Sommerzeit, lassen dann musikalisch alle Jahreszeiten Revue passieren. Aber in beiden Liedern wird der reguläre Text variiert, eigens die Wallstadter Kerwe besungen. „Wallstadt rockt und swingt, tanzt und singt, Musik erklingt“, heißt es da, und am Ende rufen die Schüler begeistert aus: „Wallstadt ist so cool, obercool!“ Dazu gibt es dann sogar rhythmischen Applaus von den Tischen im voll besetzten Festzelt. Munter geht es ebenso weiter beim Beitrag des Evangelischen Kindergartens „Kunterbunt“. „Ich bin ein Haus“, singen die Kinder zunächst, dann bringen sie den „Super looper Tanz“, trampeln dazu.

Weiter geht es mit dem Aktionsprogramm für die Kinder entlang der Mosbacher Straße und der Oswaldstraße. Erstmals sind die Feldbogen- und Blasrohrschützen dabei und ziehen gleich viel Aufmerksamkeit auf sich.

Neues Bastelangebot

Zusätzlich zu den Angeboten von DJK, KjG und Reiterverein ist zudem Chris Loyda vom Team „Die Bastler“ da. Jens Weber hat ihn bei „Sport und Spiel am Wasserturm“ entdeckt und überzeugt, nach Wallstadt zu kommen – wo sein Kreativ- und Basteltisch ständig umringt ist. „Und die Kinder hier sind echt sehr brav, alle anständig, es war richtig schön hier“, sagt er, als er seinen Stand wieder abbaut. Die größte Attraktion stellt aber ohne Zweifel die riesige Hüpfburg der Freiwilligen Feuerwehr dar – viel größer als ein Löschfahrzeug und den ganzen Nachmittag über ständig umlagert. Da fällt es doch ganz vielen Kindern arg schwer, sich davon zu trennen, als dann am späten Nachmittag die Luft herausgelassen wird und die Feuerwehrleute das riesige Teil wieder einpacken.