Weinheim

Weinheim Stimmen zum Wahlergebnis – vom Sieger und der Verliererin sowie Repräsentanten der Kommunalpolitik

„Dass ich das noch erleben darf“

Archivartikel

Der „MM“ befragte gestern Abend Sieger und Verliererin der Oberbürgermeisterwahl sowie Repräsentanten der Weinheimer Kommunalpolitik zum Ergebnis der Wahl:

Manuel Just, zukünftiger OB: „Angesichts von sieben Bewerbern war es für mich keineswegs klar, dass ich heute die absolute Mehrheit holen würde. Umso mehr freue ich mich natürlich darüber. Ich danke allen Kandidaten für die fairen Diskussionen. Sie haben einen guten Wahlkampf gemacht und mich damit zu Hochleistungen getrieben. Dass es so viele Kandidaten gab, zeigt, dass Weinheim eine attraktive Stadt ist.“

Stella Kirgiane-Efremidou, unterlegende SPD-Kandidatin: „Ich bin natürlich sehr enttäuscht. Ich vermute, dass die vielen Wähler, die heute zu Hause geblieben sind, unter anderem meine potenziellen Wähler waren. Sie haben wohl erwartet, dass es einen zweiten Wahlgang gibt. Ich werde mich jetzt weiter mit ganzer Kraft der Kommunalpolitik und konkret der Vorbereitung der anstehenden Kommunalwahl widmen.“

Holger Haring, Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion: „Nach 32 Jahren wieder ein Oberbürgermeister, der nicht der SPD angehört – dass ich das in meiner kommunalpolitischen Laufbahn noch erleben darf, hätte ich nicht gedacht.“

Uli Sckerl, Landtagsabgeordneter der Grünen: „Wir haben uns nach einem intensiven Diskussionsprozess entschieden, wen wir bei dieser Wahl unterstützen wollen. Das war auch eine strategische Entscheidung. Vor allem aber haben wir uns für den entschieden, den wir für den Qualifiziertesten hielten. Und wir freuen uns natürlich, dass die breite Mehrheit der Weinheimer Bürger dies ebenso gesehen hat.“ -tin

Zum Thema