Weinheim

Weinheim Amüsante Anekdoten bei Führung

Geschichte der Stadt im Fackelschein

Archivartikel

Die Fackelführungen in Weinheim sind inzwischen ein Klassiker und erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. Es ist etwas Besonderes, Weinheims Geschichte im Fackelschein zu erleben. Stadtführer Franz Piva hat die nächste Abendführung, die am Freitag, 22. November, um 18 Uhr am Marktplatzbrunnen beginnt, mit weiteren Themen bereichert und wird sich bei dieser Führung vor allem der Gründung der Neustadt widmen, die 1264 „im Streit geboren“ wurde, sowie dem ereignisreichen 17. Jahrhundert, das mit seinen Kriegen die Bevölkerung der Kurpfalz in große Not und Elend stürzte.

Die Mauern des Schlosses erzählen noch heute aus der Zeit, da hier Kurfürsten residierten, von amourösen Geschichten bekannter Frauen, die im Schloss wohnten und von den Besitzern, die nach den Kurfürsten kamen. 1698 war Weinheim kurzzeitig „Kurpfälzische Hauptstadt“ und Universitätsstadt. Die Teilnehmer erfahren im schemenhaften Licht der beleuchteten Burgen die spannende Historie der Windeck und bekommen Antworten auf Fragen wie: Aus welchem Grund wurde die Windeck kurz nach ihrer Erbauung 1109 bereits 1114 wieder geschleift?

Über eine weitere Station, den Hutplatz, mit der letzten vom Gebäude noch erhaltenen Synagoge, ist auch der jüdische Teil Weinheims ein Thema, bevor die Tour in die engen Gassen des ehemaligen Gerberviertels führt und Franz Piva aus dem Leben im Mittelalter berichtet. Kuriose Geschichten machen diese Führung zu einem kurzweiligen Erlebnis. Die Führung geht anderthalb Stunden, die Kosten betragen sechs Euro pro Person. Voranmeldung bei der Tourist Info unter 06201/826 10 oder tourismus@weinheim.de. Die Führung kann für Gruppen zu jedem gewünschten Termin gebucht werden. red