Welt und Wissen

Bergmann fiebert mit

Santiago de Chile.Vor gut acht Jahren ging das Schicksal der unter Tage eingeschlossenen 33 chilenischen Bergleute um die Welt. Ihre Geschichte erinnert an den Kampf der in der Höhle ausharrenden Kinder in Thailand.

Mario Sepulveda (48, Bild), einer der Bergleute, beobachtet die Rettung der Jugendlichen voller Sorge aus der Ferne. „Zwölf Kinder zu betreuen ist eine andere Sache als 33 erwachsene Kumpel“, sagte er im chilenischen Fernsehen. Bergleute seien auf die Zustände unter Tage trainiert, sie seien Dunkelheit und Abgeschiedenheit gewohnt. Jeder in der Gruppe habe seine Stärken und sein Fachwissen eingebracht, so Sepulveda weiter. Das könnten die Kinder gar nicht leisten.

Wie derzeit nach Thailand blickten damals die Menschen aus aller Welt nach Chile und verfolgten die spektakuläre Rettung live. Mit einer Kapsel wurden die Männer nach 69 Tagen unter der Erde durch einen eigens gebohrten 700 Meter tiefen Schacht in die Höhe gezogen. tok (BILD: dpa)