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Bewegung zur Prävention

Archivartikel

Bewegung hilft nicht nur bereits an Krebs erkrankten Patienten. „Beobachtungsstudien zeigen, dass Sport die Wahrscheinlichkeit zu erkranken für nahezu alle Krebsarten senkt – und zwar um zehn bis 25 Prozent“, sagt Joachim Wiskemann vom NCT Heidelberg, einer Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg.

Um diesen Effekt zu erzielen, würden „fünf Mal 30 Minuten moderate körperliche Anstrengung in der Woche empfohlen“, sagt Wiskemann. Das heißt, der Puls sollte etwas steigen, die Atmung intensiver werden. Bei starker Anstrengung reiche die Hälfte der Zeit. Der positive Effekt ist demnach besonders gut für Brustkrebs, der nach den Wechseljahren auftritt, belegt. mad

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