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Fahrpläne ausgedünnt

Wegen des Lokführermangels kommt es immer wieder zu Zugausfällen. So wird auf der linksrheinischen Mittelrheinstrecke noch deutlich länger als geplant ein ausgedünnter Fahrplan gelten. Seit dem 1. Juli und noch bis zum 31. März 2020 sind nun grob gesagt stündliche Verbindungen auf der Strecke zwischen Koblenz und Mainz vorgesehen, wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft Trans Regio in Koblenz mitteilte.

Ursprünglich hatte die Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH einen bis 30. August dieses Jahres geltenden „reduzierten“ Ersatzfahrplan herausgegeben. Der neue und länger angedachte ausgedünnte Plan soll Fahrgästen mehr Planungssicherheit geben. Die rheinland-pfälzische Ministeriumssprecherin Susanne Keeding meint, jetzt räche sich, dass in der Vergangenheit zu wenig ausgebildet worden sei.

Auch in Südbrandenburg fielen wegen mangelnder Lokführer zuletzt zahlreiche Zugverbindungen aus. Grund dafür ist nach Angaben des Bahnsprechers, dass sie in anderen Teilen Brandenburgs aushelfen mussten. dpa

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