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Freiburg führt vor Heidelberg

Archivartikel

Das Netz von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen ist bundesweit am dichtesten in Freiburg im Breisgau. Das geht aus neuen Daten des Bundesarztregisters hervor. Demnach steht Heidelberg an zweiter Stelle im bundesweiten Vergleich. Das Ärztenetz in Baden-Württemberg ist dichter geworden, aber die Mediziner sind regional und nach Fachrichtungen ungleich verteilt. Ende vergangenen Jahres kamen im Südwesten 206,3 Ärzte und Psychotherapeuten auf 100 000 Einwohner. Im Jahr zuvor waren es 203,8. Gesunken ist die Zahl der Hausärzte: von 66,2 auf 65,6 pro 100 000 Einwohner.

Der Durchschnittsarzt in Baden-Württemberg ist 54,7 Jahre alt, fast 13 Prozent sind älter als 65. Der durchschnittliche Hausarzt ist zwischen 55 und 56 Jahre alt, in dieser Berufsgruppe sind mehr als 16 Prozent im Rentenalter. Im Vergleich der Länder ist die Dichte an Hausärzten in Hamburg mit 74,1 Hausärzten je 100 000 Einwohner am höchsten, am geringsten in Hessen (64,9). Baden-Württemberg liegt mit 65,6 im unteren Bereich. dpa