Welt und Wissen

Friedrich Wilhelm Raiffeisen

1818

Als Friedrich Wilhelm Raiffeisen am 30. März 1818 in Hamm als eines von neun Kindern der Eheleute Gottfried und Amalie Raiffeisen geboren wurde, war es ihm keinesfalls in die Wiege gelegt, dass er einmal Mitgründer der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland und Namensgeber der Raiffeisenorganisation werden würde. Diese war damals noch keine Genossenschaft im heutigen Sinn. Sie entstand vielmehr aus karitativen Gründen – als Hilfe für die Bedürftigen ohne jegliches Gewinnstreben. Lange fand sich der Genossenschaftsgedanke zum Beispiel auch in der „Großeinkaufsgesellschaft deutscher Konsumvereine“ aus ganz Deutschland, so auch in Mannheim. Doch die Eigenproduktion wurde nach und nach verkauft – zurück blieb in Mannheim ein Stück Industriegeschichte. Anders als etwa bei den bekannten Raiffeisenbanken. Oder bei der „taz“ – einer Tageszeitung, bei der aktuell 17 517 „GenossInnen“ das Erscheinen ermöglichen. Motto: „Wer hier mitmacht, findet eine politische Rendite wichtiger als finanzielle Gewinne.“

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