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Humanitäre Katastrophe

Archivartikel

Einen Tag vor dem Syriengipfel in Teheran ist das Rebellengebiet Idlib im Nordwesten des Bürgerkriegslandes erneut aus der Luft angegriffen worden. Die Rettungsorganisation Weißhelme berichtete gestern, im Süden der Provinz Idlib sei eines ihrer Zentren zerstört worden. Sie machte dafür syrische Regierungskräfte verantwortlich. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete von mindestens sieben russischen Luftangriffen auf die Region.

Hilfsorganisationen warnen vor einer humanitären Katastrophe. In der Region leben den UN zufolge rund drei Millionen Zivilisten, fast die Hälfte davon Vertriebene. Russland und Iran als Unterstützer der Regierung und die Türkei als Schutzmacht der Opposition wollen heute über die Krise in Idlib beraten. Vor allem die Türkei will eine Offensive verhindern, weil sie eine neue Flüchtlingswelle befürchtet. 

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