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Integration am Arbeitsplatz

Archivartikel

SAP hat das Programm „Autism at Work“ im Jahr 2013 eingeführt. Der Konzern bietet den Mitarbeitern mit Autismus einen individuellen Unterstützungsrahmen an. Dazu gehört ein Buddy (Kamerad oder Kumpel), der dem Kollegen im Team helfend zur Seite steht, sowie Mentoren. Eine Mitarbeiterin des Integrationsfachdienstes (IFD), Geraldine Elspass, ist SAP als Integrationsfachreferentin zur Verfügung gestellt. Der IFD arbeitet im Auftrag des Integrationsamtes, einer Behörde, die die Integration schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben sicherstellen soll.

Die Sozialpädagogin des IFD begleitet die Mitarbeiter mit Autismus im Unternehmen, schätzt deren Leistung und ihren Unterstützungsbedarf ein. Darüber hinaus steht sie auch den Kollegen in den Teams bei Fragen oder Schwierigkeiten zur Verfügung.

Die Nachfrage nach dem Programm „Autism at Work“ sei sehr groß, erklärt der Personaler Marco Fien, der das Programm seit Anfang 2017 leitet. Zwei bis drei Anfragen kämen pro Woche. Man merke, dass bei vielen Menschen mit Autismus ein hoher Leidensdruck herrsche. Und SAP suche ständig neue Bewerber. kla

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