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Kairo geht gegen Islamisten vor

Bei Razzien im Nordsinai sind seit Ende September Waffen, Munition und Sprengsätze gefunden worden, teilt das ägyptische Militär mit. Die Luftwaffe habe etwa ein Dutzend Verstecke, 115 Geländefahrzeuge und zwei Tunnel zerstört. Im Norden der Sinai-Halbinsel kommt es immer wieder zu Anschlägen. Dort sind ein Ableger der Terrororganisation Islamischer Staat und verbündete Gruppen der Terrororganisation Al-Kaida aktiv. Der Nordsinai ist eine verarmte und schwer vernachlässigte Gegend. Die Regierung hatte im August 2018 angekündigt, die Region mit umgerechnet 13,8 Milliarden Euro stabilisieren zu wollen. Mit dem Geld sollen bis 2022 unter anderem Wohnungen, Krankenhäuser und Schulen gebaut werden.

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