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Kapitalismus: frei oder versklavt

Wissenschaftlich bezeichnet der Begriff Kapitalismus eine Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die auf Privateigentum an Produktionsmitteln, Steuerung von Produktion und Konsum durch den freien Markt sowie Streben nach Gewinn beruht. Was von seinen Verfechtern als in höchstem Maße freiheitlich gerühmt wird, sehen seine Kritiker als Entrechtung bis hin zur Versklavung: „Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten“, schrieb Karl Marx 1848. Kapitalismus-Fans kontern gern mit dem Bonmot: „Kapitalismus ist Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Im Kommunismus ist das genau umgekehrt.“

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