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Scheidungen und Skandale in England

Archivartikel

Prinz Harry war nicht das erste Mitglied der modernen britischen Königsfamilie, das seine Pflichten aufgegeben hat. Seit der Abdankung von König Edward VIII., der vor über 80 Jahren für die Schauspielerin Wallis Simpson auf den Thron verzichtete, haben sich einige Mitglieder aus der königlichen Familie zurückgezogen.

Im Juli 1996 fand die unglückliche Ehe von Prinzessin Diana und Prinz Charles 15 Jahre nach der „Traumhochzeit“ ein nüchternes Ende. Diana war fortan nicht mehr „Königliche Hoheit“, sondern „Diana, Prinzessin von Wales“. Die damals 35-Jährige war nach dem in der Scheidungsvereinbarung festgelegten Entzug des Titels rein formell nicht mehr Mitglied des Königshauses. Am 31. August 1997 starb sie bei einem Autounfall in Paris.

Mit der Scheidung des zweiten Sohnes von Königin Elizabeth II., Prinz Andrew, und der Bürgerlichen Sarah „Fergie“ Ferguson verlor im Mai 2000 die damals 36-Jährige den Titel „Ihre Königliche Hoheit“. Sie blieb aber Herzogin von York.

Im August 2017 ging der damals 96-jährige Prinz Philip in Rente: Der Ehemann von Königin Elizabeth II. hatte zuvor seinen letzten offiziellen Termin als Herzog von Edinburgh. In den Jahren zuvor litt Philip unter gesundheitlichen Beschwerden. dpa

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