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Schumis schlimme Unfälle

Archivartikel

Unfälle mit schweren Verletzungen hat Michael Schumacher gleich drei erlebt. Doch nur einen hatte er in der Formel 1. Einer folgte auf dem Motorrad, und der dritte – ein Ski-Unfall – traf ihn am schwersten.

Silverstone, 11. Juli 1999

Schumacher kommt in seinem Formel-1-Ferrari beim Großen Preis von England in der ersten Runde von der Strecke ab und kracht mit über 100 Stundenkilometern in einen Reifenstapel. Er zieht sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. Es folgt eine lange Pause. Im Jahr 2000 beginnt die sagenhafte Titelserie mit Ferrari.

Cartagena, 11. Februar 2009

Schumacher stürzt mit dem Motorrad auf einer Rennstrecke im spanischen Cartagena. Wegen der Nachwirkungen des Crashs muss er ein Comeback im Sommer für Ferrari in der Formel 1 absagen. Er bekommt von den FIA-Medizinern kein grünes Licht. Dann der Vorweihnachts-Kracher: Schumacher fährt 2010 für Mercedes.

Méribel, 29. Dezember 2013

Schumacher verunglückt beim Skifahren in den französischen Alpen oberhalb von Méribel. Er zieht sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu und schwebt tagelang in Lebensgefahr. Seit September 2014 befindet er sich zur Rehabilitation in seinem Haus im schweizerischen Gland.

Anlässlich des 50. Geburtstag des Rekordweltmeisters am 3. Januar 2019 warb die Familie um Verständnis für die Wahrung der Privatsphäre. „Ihr könnt sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen“, schrieb Schumis Familie den Fans. „Bitte habt Verständnis, wenn wir uns nach Michaels Wünschen richten und ein so sensibles Thema wie Gesundheit in der Privatsphäre belassen.“ dpa/sko