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Terror in Frankreich

Angefacht hat in Frankreich die Debatte um den Islam das Attentat auf die Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“: Am 7. Januar 2015 drangen die Brüder Chérif und Said Kouachi in die Pariser Redaktion ein und eröffneten das Feuer. Nach dem Attentat kam es zu einer drei Tage dauernden Großfahndung mit einer Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt. Insgesamt starben 17 Menschen, auch die islamistischen Täter werden erschossen.

Der Anschlag steht symbolisch für den Auftakt einer islamistischen Terrorserie in Frankreich, bei der mehr als 250 Menschen starben. In Nizza wurden im Juli 2016 bei einem Anschlag 86 Menschen getötet. Bei einem Attentat auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt im Dezember 2018 starben fünf Menschen. Im Oktober 2019 kamen im Pariser Polizeihauptquartier vier Menschen bei einem Angriff ums Leben.

Doch schon in den 1980er und 1990er Jahren gab es Angriffe – insbesondere auf Züge und Metros. Und 2012 wurden drei Soldaten ein Lehrer und drei Kinder einer jüdischen Schule in Südfrankreich getötet. dpa

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