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Zukunft der Stadien

Archivartikel

Russland hat für die WM zwölf Stadien gebaut oder modernisiert. Was wird aus ihnen?

Luschniki-Stadion

Das größte Stadion soll künftig die Heimat der Sbornaja werden. Doch auf mehr als sechs Heimspiele im Jahr dürfte die Nationalmannschaft kaum kommen. Daher gilt als sicher, dass das Stadion in Moskau auch für Konzerte dienen wird.

Spartak-Stadion

Die Arena mit 45 000 Plätzen dürfte künftig regelmäßig ausverkauft sein: Sie ist Heimat des Moskauer Traditionsclubs Spartak.

Kasan-Arena

Das Stadion wurde als Multifunktionsarena angelegt. In der Arena spielt zwar der Erstligist Rubin Kasan, der aber durchschnittlich nur etwa 10 000 Zuschauer hat.

Fischt-Stadion

Vorerst stehen keine Großereignisse mehr in Sotschi an. Der Profiverein Dynamo St. Petersburg aus der zweiten Liga soll künftig im Fischt-Stadion spielen.

St. Petersburg-Stadion

Mit fast einer Milliarde Euro ist die Arena das teuerste WM-Stadion. Die 67 000 Plätze zu füllen, dürfte künftig leicht sein: Hier spielt Zenit St. Petersburg, einer der erfolgreichsten Vereine.

Jekaterinburg-Arena

In Jekaterinburg wird das Stadion umgebaut. Mehrere Tribünen sollen demontiert werden.

Kaliningrad-Stadion

Kaliningrad hat keinen Erstligisten. Um das Stadion auszulasten, bedarf es daher gewiss zusätzlicher Veranstaltungen.

Nischni Nowgorod-Stadion

Die Behörden rechnen der Zeitung „Kommersant“ zufolge nicht damit, dass das Stadion rentabel sein wird. Möglich ist, dass ausländische Investoren für den Betrieb gesucht werden.

Rostow Am Don-Arena

Regelmäßig 45 000 Tickets zu verkaufen, dürfte für den Erstligisten FK Rostow schwierig werden.

Samara-Arena

Die Arena soll für andere Sportarten und Veranstaltungen herhalten. Die Stadtverwaltung hofft, dass die Regierung einen Teil der Betriebskosten trägt.

Mordwinien-Arena

In Saransk gab es Pläne, das Stadion mit rund 45 000 Plätzen deutlich zu verkleinern. Was daraus wird, ist noch offen.

Wolgograd-Arena

Der Zweitligist Rotor hat eine durchschnittliche Zuschauerzahl von weniger als 4000. Das Stadion fasst 45 000 Menschen. dpa

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