Wirtschaft

Thyssenkrupp

3000 Stahl-Jobs fallen weg

Archivartikel

Essen.Thyssenkrupp hat sich mit der IG Metall über den Abbau von 3000 Stellen in seinem Stahlbereich geeinigt. Ein Tarifvertrag sieht vor, dass betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden sollen. Die Beschäftigungssicherung gilt bis 31. März 2026, wie Thyssenkrupp am Mittwoch mitteilte. Vom Stellenabbau sind 2000 Mitarbeiter in der Produktion und 1000 in der Verwaltung betroffen. Das Unternehmen hatte im Stahlbereich Ende 2019 rund 28000 Mitarbeiter. Der Konzern muss seinen Stahlbereich im Alleingang sanieren, nachdem die EU-Kommission die lange vorbereitete Fusion mit der europäischen Stahl-sparte des indischen Konkurrenten Tata untersagt hatte. 

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