Wirtschaft

Elektrotechnik Konzern kämpft gegen Corona-Krise

ABB hält an Zielen fest

Archivartikel

Zürich/Mannheim.Der Schweizer Elektrotechnikkonzern ABB bekommt die Folgen der Corona-Krise zu spüren. Man stehe wegen der Pandemie und des schwachen Ölpreises vor „herausfordernden Quartalen“, teilte ABB anlässlich einer Analystenkonferenz des neuen Konzernchefs Björn Rosengren mit.

Beides habe zu einer sinkenden Nachfrage geführt, etwa in den Absatzmärkten Autoindustrie und Stromerzeugung. Auch Reisebeschränkungen und Engpässe in den Lieferketten beeinträchtigten das Geschäft. Dennoch bekräftigte Rosengren die mittelfristigen Ziele. ABB peilt unter anderem ein jährliches Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent und eine operative Marge von 13 bis 16 Prozent an.

Erst vor Kurzem hatte ABB bekannt gegeben, am Sitz der deutschen Landesgesellschaft in Mannheim bis zum Jahr 2022 ein neues Gebäude zu errichten. Die rund 400 Mitarbeiter aus Ladenburg sollen umziehen.