Wirtschaft

Dieselaffäre Magazin spricht von „Panik“ am Stammsitz

Akten bei Audi vernichtet

Berlin/Ingolstadt.Beim bayerischen Autohersteller Audi sind nach einem Bericht des Online-Wirtschaftsmagazins „Business Insider“ Hunderttausende Dokumente zum Dieselskandal vernichtet worden. Dies sei bereits im Herbst 2015 nach Bekanntwerden des Abgasbetrugs bei der Konzernschwester Volkswagen geschehen, berichtete das Magazin am Sonntag. In Ingolstadt habe Panik geherrscht. Das Magazin beruft sich auf ein als „streng vertraulich“ eingestuftes Papier der US-Anwaltskanzlei Jones Day, die den Abgasskandal im VW-Konzern intern untersucht hatte.

Ein Audi-Sprecher sagte am Sonntag auf Anfrage: „Die Vorwürfe sind bekannt, und sie sind hinreichend untersucht.“ Sei seien aber Gegenstand staatsanwaltlicher Ermittlungsverfahren, „zu denen wir uns nicht äußern“. dpa

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