Wirtschaft

Wirtschaftsförderung Zahl der Ansiedlungen aus dem Ausland im Südwesten weitgehend stabil

Als Standort attraktiv

Archivartikel

Stuttgart.Baden-Württemberg ist als Standort für Firmen aus dem Ausland weiterhin attraktiv. 365 Ansiedlungsprojekte registrierte die landeigene Wirtschaftsfördergesellschaft BW-i im vergangenen Jahr. Das entspricht nahezu exakt dem Vorjahresniveau, als 363 Projekte realisiert wurden.

Für Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) belegt dies die Attraktivität des Landes: „Im weltweiten Wettbewerb punkten wir mit unserer starken Stellung im Bereich Industrie und bei Zukunftsthemen wie Industrie 4.0, nachhaltige Mobilität oder Künstliche Intelligenz.“ Weitere Faktoren für Investoren seien die wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen und das hohe Potenzial der Fachkräfte.

Schweiz auf Rang eins

Mit 111 ging nahezu ein Drittel aller Ansiedlungen 2019 auf das Konto von Schweizer Investoren. Aufgrund der Grenznähe ist die Schweiz traditionell ein enger Wirtschaftspartner für den deutschen Südwesten, wenn Firmen etwa eine Präsenz im EU-Raum suchen. Deutschlandweit die Nummer 1 sind die USA, die in Baden-Württemberg mit 38 Projekten auf dem zweiten Platz rangieren. Beim Wettbewerb um die Ansiedlung einer Fertigung des amerikanischen Elektroautopioniers Tesla unterlag das Land 2019 allerdings gegen Brandenburg.

Die oft kritisch beäugten Chinesen gründeten 22 neue Firmen und liegen damit auf Platz drei vor Österreich und Italien. Aktuell sind 5600 ausländische Firmen im Land ansässig. Nach Branchen führt der Maschinenbau.

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