Wirtschaft

Europäische Union Fachleute sehen Gefahren

Aufseher warnen vor Bitcoin

Frankfurt.Der Gegenwind für Digitalwährungen wie Bitcoin nimmt zu. Die führenden Finanzaufseher der Europäischen Union (EU) warnten gestern eindringlich vor Gefahren durch Kryptowährungen. Man sei besorgt darüber, dass eine zunehmende Anzahl von Konsumenten virtuelle Währungen kaufe, ohne sich der damit verbundenen Risiken bewusst zu sein, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der EU-Finanzregulierungsbehörden ESMA, EBA und EIOPA. Thailand verbot Banken und sonstigen Finanzinstitutionen den Handel mit Digitalwährungen gestern komplett.

Europas Finanzaufseher warnten: „Virtuelle Währungen wie der Bitcoin unterliegen extremen Preisschwankungen und zeigen klare Anzeichen von Blasenbildungen.“ Wer in Kryptowährungen investiere, müsse sich im Klaren darüber sein, dass er einen großen Teil, wenn nicht gar die gesamte Summe verlieren könnte. Im Falle von Diebstählen durch Hacker oder der Pleite einer Krypto-Börse gebe es zudem keinerlei Anlegerschutz nach EU-Recht. Die Warnung ist umfassender als bisher von den EU-Aufsehern veröffentlichte Stellungnahmen.

Hart geht Thailand gegen Kryptowährungen vor. Künftig ist es Banken und sonstigen Finanzinstitutionen verboten, Geschäfte mit Bitcoin und Co. zu machen.