Wirtschaft

Nora systems Mietverträge am Standort bis 2035 verlängert

Bekenntnis zu Weinheim

Archivartikel

Weinheim.Ein stabiles Geschäftsjahr liegt hinter dem Weinheimer Unternehmen nora systems. Der Weltmarktführer für Kautschuk-Bodenbeläge, der im August 2018 vom amerikanischen Teppichfliesen-Hersteller Interface übernommen worden war, steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von rund 229 auf 231 Millionen Euro. Das Ebitda – also der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen – blieb mit 37,4 Millionen Euro nahezu konstant, sagte Geschäftsführerin Christa Hoffmann gestern bei der Bilanzpressekonferenz bekannt.

Nora systems ist mit 851 Mitarbeitern (Vorjahr: 839) nach dem Mischkonzern Freudenberg – bis 2007 Besitzer des Bodenbelagherstellers – der zweitgrößte Arbeitgeber Weinheims. Das soll auch so bleiben, erklärte Hoffmann. Als Bekenntnis zum Standort wertete sie, dass im Februar der Mietvertrag für die Produktions- und Büroflächen im Industriepark in Weinheim bis zum Jahr 2035 verlängert worden sei.

Neu in der Geschäftsführung von nora systems ist seit Februar Ton van Keken. Der 58-Jährige kommt von Interface und wird am Firmensitz in den Niederlanden weiterhin Führungsaufgaben für das amerikanische Unternehmen wahrnehmen. Quasi im Gegenzug hat Hoffmann zusätzlich Managementaufgaben im Bereich Finanzen bei Interface übernommen.