Wirtschaft

Beltz-Bestseller „Grüffelo“ bei Prominenten beliebt

Weil in den ersten Monaten der Coronakrise viele Kinder zu Hause bleiben mussten, initiierten Prominente wie Michelle Obama Leseprojekte. Und dabei war ein Bilderbuch-Bestseller aus dem Beltz-Verlag besonders gefragt: der „Grüffelo“. Das Bild auf dieser Seite zeigt ihn mit Mundschutz, Kind und Gegenspielerin Maus.

So hatte sich die Ehefrau des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama (58) den „Grüffelo“ (1999) als erstes Buch ihrer wöchentlichen Vorlesesendung ausgesucht. Und Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann stellte zu Ostern seinen Landeskindern ebenfalls den Klassiker im Internet vor – als sein Lieblingskinderbuch. Und zwar nicht nur auf Hochdeutsch, sondern auch auf Schwäbisch.

Fürchten muss sich niemand vor dem Wesen, von dem es in der schwäbischen Version heißt: „Der hat grausliche Hauer ond grausliche Klaue ond grausliche Zäh, ond ka älle verhaue.“ Denn es wird schnell klar: „Es gibt doch gar koin Grüffelo.“

Das Kinderbuch gibt es inzwischen auch in mehreren deutschen Dialekten, etwa Kölsch. Und weltweit wurden die Bücher um die zottelige Kultfigur in viele Sprachen übersetzt und haben sich millionenfach verkauft. Originalsprache ist englisch, geschrieben hat den „Grüffelo“ Julia Donaldson, illustriert wurde er von dem Deutschen Axel Scheffler. 

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