Wirtschaft

Betriebsrat pocht auf Gleichbehandlung

Archivartikel

GKM-Betriebsratschef Ümit Lehimci (Bild) ist generell froh, dass im Kohleausstiegsgesetz auch die Belange der Arbeitnehmer berücksichtigt werden. Es soll eine sozialverträgliche Regelung unter anderem für ältere Beschäftigte geben. Diese müsse allerdings durch einen noch zu verhandelnden Tarifvertrag konkretisiert werden. Darum sei eine abschließende Bewertung zurzeit noch nicht möglich.

Wichtig ist Lehimci jedoch eines: „Es darf keinen Unterschied zwischen den Steinkohle-, Braunkohle- oder Tagebau-Kollegen geben. Alle müssen gleich behandelt werden.“ Außerdem reiche es nicht, nur den älteren Beschäftigten den Übergang zu erleichtern. Auch die jüngeren Arbeitnehmer und insbesondere die Auszubildenden müssten unterstützt werden. „Da haben sowohl der Staat wie auch die Konzerne eine soziale Verantwortung.“ mig

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