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BMW baut Stellen ab

Archivartikel

München.Der Autobauer BMW rutscht ebenso wie Volkswagen und Daimler in die roten Zahlen. „Das zweite Quartal wird negativ sein“, sagte BMW-Finanzchef Nicolas Peter in München. Wie hoch der Verlust ausfalle, „werden wir sehen“. Um die Zahlungsfähigkeit zu sichern, kürzt BMW die Investitionen um ein Drittel auf unter vier Milliarden Euro und baut Arbeitsplätze ab. Vorstandschef Oliver Zipse erklärte, jedes Jahr verließen etwa 5000 Mitarbeiter das Unternehmen. Ob Stellen nachbesetzt würden, werde in jedem Einzelfall sehr kritisch geprüft.

Auch der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler wurde im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gerissen. Das Geschäft läuft so schlecht, dass der Wert der Sparte Automotive gemindert werden musste. Die Schutzverordnungen haben im April die Autoverkäufe einbrechen lassen. Knapp 121 000 Neuwagen wurden in dem Monat zugelassen. Das waren 61 Prozent weniger als im April vergangenen Jahres. dpa

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