Wirtschaft

Werbung Unilever und Honda kündigen Anzeigenstopp an

Boykott gegen Facebook

London/New York.Facebook gerät wegen seines umstrittenen Umgangs mit rassistischen, hetzerischen und manipulativen Inhalten immer stärker unter Druck. Der Konsumgüterriese Unilever und der Autobauer Honda gaben am Freitag bekannt, in den USA vorerst keine Werbeanzeigen mehr bei dem Online-Netzwerk und seiner Tochter Instagram zu schalten. Honda will im Juli keine Anzeigen mehr platzieren. Unilever sogar das ganze restliche Jahr – nicht nur bei Facebook, sondern auch bei Twitter.

Facebook betonte, jährlich Milliarden Dollar in die Sicherheit seiner Community zu investieren. Der Konzern arbeite mit externen Experten zusammen, um seine Richtlinien zu überprüfen und zu aktualisieren. Facebook-Chef Mark Zuckerberg kündigte zudem in einem Livestream an, dass sein Unternehmen stärker gegen Hassnachrichten vorgehen und Falschmeldungen vor den US-Präsidentschaftswahlen im November löschen werde. 

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