Wirtschaft

Handelskonflikt Präsident Xi Jinping verspricht Zoll-Senkung

China will Markt öffnen

Bo’ao.Im Handelskonflikt mit den USA hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping keine größeren Zugeständnisse gemacht, sondern mehr Marktzugang versprochen. In einer mit Spannung erwarteten Rede auf dem asiatischen Wirtschaftsforum in Bo’ao in Südchina stellte der Präsident allgemein eine weitere Öffnung des Landes, geringere Zölle und bessere Investitionsbedingungen in Aussicht. Es war der erste Auftritt des chinesischen Präsidenten seit der Strafzoll-Ankündigung von US-Präsident Donald Trump.

Die ersten Zölle sollen frühestens in zwei Monaten in Kraft treten. Trump zeigte sich optimistisch, dass „möglicherweise“ eine Einigung mit seinem „Freund“ Xi Jinping erzielt werden könne. Der Pekinger Außenamtsprecher Geng Shuang nannte Verhandlungen „unmöglich unter den gegenwärtigen Umständen“.

Chinas Präsident ließ sich nicht in die Karten schauen, sondern sang das Loblied der Reform und Öffnung für China – und einer freien Globalisierung zum Wohle aller. Die „Mentalität des Kalten Krieges und des Nullsummenspiels“ passe nicht mehr zur heutigen Zeit, sagte Xi Jinping auf der Konferenz auf der Tropeninsel Hainan. Er kündigte an, dass die Abgaben auf Autos (25 Prozent) in diesem Jahr „bedeutend“ gesenkt werden sollen.