Wirtschaft

Tourismus Insolvenzverwalter rechnet mit Zerschlagung

Deutsche Thomas Cook vor dem Aus

Archivartikel

Oberursel.v erklärten die vorläufigen Insolvenzverwalter und das Unternehmen am Montag in Oberursel bei Frankfurt. „Infolge dessen muss die Thomas Cook Touristik GmbH nun aus rechtlichen Gründen die Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs zum 1. Dezember 2019 vorbereiten.“

Perspektive für Hälfte der Jobs

Eine Lösung für den Konzern als Ganzes ist damit zwar nicht endgültig auszuschließen. Bislang zeichnet sich aber vor allem Interesse von Käufern an einzelnen Firmenteilen ab. Mit den angestrebten Verkäufen könnte den Angaben zufolge gut die Hälfte der etwa 2100 Jobs in Deutschland gesichert werden.

Wie es weitergeht mit Pauschal-reisen, die Kunden bereits für 2020 gebucht und bezahlt haben, wird aktuell geprüft. Bislang hat die deutsche Thomas Cook sämtliche Reisen bis Ende des Jahres abgesagt. Das Unternehmen, zu dem etwa Neckermann Reisen, Öger Tours und Bucher Reisen gehören, war in den Sog der Pleite der britischen Mutter geraten. Die deutsche Thomas Cook hatte am 25. September Insolvenzantrag gestellt. Großes Interesse gibt es den Angaben zufolge für die Bucher Reisen & Öger Tours GmbH. „Die Verhandlungen über deren Fortführung sind sehr weit fortgeschritten“, hieß es.

Zum Thema