Wirtschaft

Roche, Röchling und Co.

Die Vorsichtigen und die Skeptiker

Auch im Pharmaunternehmen Roche denke man darüber nach, wo KI den Personalbereich unterstützen kann. „Aktuell überführt KI hochgeladene Lebensläufe in das jeweilige Bewerberprofil im HR-System. Das erleichtert dem Bewerber die Eingabe“, sagt eine Sprecherin. „Bei Roche stehen Aspekte wie die Vermeidung von Diskriminierung oder wie Bewerber den Prozess erleben und wahrnehmen im Fokus. Sofern wir bei Roche vermehrt auf KI setzen sollten, möchten wir das mit Bedacht tun.“

Bei Röchling wird KI „teilweise unterstützend eingesetzt“, habe aber im Rahmen von Vorstellungsgesprächen keine Relevanz, erklärt eine Sprecherin des Kunststoffspezialisten. „Kritischer Verstand, interkulturelle Kompetenz und emotionale Intelligenz sind zentrale Skills in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt. Diese Themen sehen wir in der Personalgewinnung auf absehbare Zeit noch nicht durch KI abgedeckt.“ Es gibt auch Unternehmen, die gänzlich auf KI verzichten und beim Rekrutieren den traditionellen Weg gehen: John Deere, Daimler, Ikea, MVV oder Phoenix zum Beispiel . mica

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