Wirtschaft

Stahl Thyssenkrupp plant Zeit nach Zusammengehen mit Tata

Endspurt zur Fusion

Essen.Nach einer möglichen Stahlfusion mit Tata will der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp Kurs auf einen weiteren Umbau nehmen. „Wenn wir ein Stahl-Joint-Venture haben, verändert das den Konzern natürlich“, sagte Finanzchef Guido Kerkhoff gestern in Essen bei der Vorlage der Zahlen für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres 2017/2018. Über eine Anpassung der Strategie werde der Vorstand bis zum Frühjahr beraten. Investoren wie der Großaktionär Cevian, der auch am Mannheimer Konzern Bilfinger beteiligt ist, hatten zuletzt bei der Hauptversammlung im Januar mit Nachdruck eine Neuordnung des Konzerns gefordert. Kerkhoff zeigte sich zuversichtlich, dass der Vertrag über eine Stahlfusion „Anfang 2018“ unterschrieben werden könne. Der Vollzug werde dann zum Jahresende erfolgen.