Wirtschaft

Außenhandel Leichte Zuwächse im Juli

Export erholt sich weiter

Archivartikel

Wiesbaden/Berlin.Die Erholung der deutschen Exportwirtschaft nach dem tiefen Einbruch in der Corona-Krise setzt sich fort. Der Juli brachte im Vergleich zum Vormonat im dritten Monat in Folge steigende Ausfuhrzahlen für die heimischen Exporteure – auch wenn die Zuwächse nicht mehr so kräftig waren wie im Mai und Juni 2020.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Dienstag wurden im Juli 4,7 Prozent mehr Waren „Made in Germany“ ins Ausland verkauft als im Juni. Mit einem Ausfuhrwert von 102,3 Milliarden Euro lag dies aber nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde immer noch um elf Prozent unter dem Juli 2019. Von April auf Mai 2020 hatte es ein Exportplus von neun Prozent gegeben, von Mai auf Juni gar einen Zuwachs um 14,9 Prozent.

„Nach einem krassen Einbruch vor allem im zweiten Quartal sind jetzt die ersten Zeichen einer Erholung im Außenhandel sichtbar. Die Talsohle scheint damit überwunden zu sein“, stellte die Vizepräsidentin des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Ines Kitzing, fest. 

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