Wirtschaft

Arbeit Mehr reguläre Beschäftigung in Deutschland

Frauen profitieren

Archivartikel

Wiesbaden.Auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben Menschen häufiger einen regulären Hauptjob mit Sozialversicherung gefunden. Atypische Beschäftigungsformen wie Zeitverträge, Leiharbeit, kurze Teilzeit oder Mini-Jobs sind im vergangenen Jahr zurückgegangen, machen aber immer noch gut ein Fünftel der Beschäftigungen aus, wie das Statistische Bundesamt berichtete.

Von dem Trend profitierten im vergangenen Jahr vor allem die Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr hatten rund 300 000 Frauen zusätzlich einen sozialversicherten Hauptjob mit mehr als 20 Wochenstunden Arbeitszeit. Die Steigerung um 2,8 Prozent auf 11,1 Millionen Personen war höher als bei den Männern (+1,0 Prozent) und damit als in der Gesamtheit der sogenannten „Kernerwerbstätigen“, berichtete die Behörde. Hier sind Erwerbstätige im Alter zwischen 15 und 64 Jahren gemeint, die nicht in Schule oder Ausbildung sind und keinen Freiwilligendienst leisten. 

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