Wirtschaft

Bahn Positives Echo auf Vorzugsvariante

Für neue ICE-Trasse

Archivartikel

Mannheim.Die Industrie und Handelskammer (IHK) Metropolregion Rhein-Neckar begrüßt die Vorzugsvariante der Bahn für die neue ICE-Strecke von Frankfurt nach Mannheim. „Die überregional bedeutsame Trasse wird auch die Metropolregionen RheinMain und Rhein-Neckar besser miteinander verbinden“, teilte die IHK am Montag mit. Die Neubaustrecke trage den wachsenden Zahlen im Schienengüterverkehr Rechnung. Zudem schaffe sie Kapazitäten für mehr Regional- und Nahverkehr auf den Bestandsstrecken. „Für eine schnelle Umsetzung ist auch eine breite Akzeptanz notwendig. Hier gilt es, nicht am Lärmschutz zu sparen, sondern sinnvolle Maßnahmen auch über das gesetzliche Mindestmaß hinaus mit der Bedarfsplanungsumsetzungsvereinbarung zu ermöglichen“, forderte die IHK. Die Region brauche die Neubaustrecke, um den Wirtschaftsstandort zu stärken und für Fachkräfte attraktiv zu bleiben.

Nach den Bahn-Plänen soll die Trasse von Frankfurt zunächst entlang der Autobahn A 5 verlaufen und später der A 67 folgen. Ab Lorsch wird die Strecke teilweise unterirdisch – in offener Bauweise – und stückweise in Trögen zurückgelegt. Darmstadt und die Region Südhessen werden dadurch nach Einschätzung der IHK besser an das Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden. Von der Direktverbindung zum Frankfurt Flughafen würden die Unternehmen profitieren. 

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