Wirtschaft

Automobilverband

Gabriel lehnt VDA-Chefposten ab

Archivartikel

Berlin.Der frühere SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Sigmar Gabriel (Bild) will nicht Cheflobbyist der deutschen Autoindustrie werden. Er habe „nach reiflicher Überlegung und aufgrund anderer Aufgaben“ entschieden, dass er für diese Aufgabe nicht zur Verfügung stehe, teilte Gabriel dem „Tagesspiegel“, dem „Handelsblatt“ und dem „Spiegel“ mit.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) wollte die Berichte nicht kommentieren. Der VDA braucht einen neuen Präsidenten, da Ex-Ford-Manager Bernhard Mattes Ende September überraschend seinen Rücktritt erklärt hatte. Der frühere Ford-Manager ist erst seit März 2018 im Amt. Auch die frühere CDU-Politikerin und Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Hildegard Müller, war als Nachfolgerin im Gespräch.

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