Wirtschaft

Einzelhandel Mehrheit der nordbadischen und pfälzischen Unternehmen mit Umsätzen an Weihnachten zufrieden

„Geschäft ist im Grunde ganz gut gelaufen“

Mannheim/Kaiserslautern.Der Einzelhandel blickt zufrieden auf den Weihnachtsverkauf zurück. „Das Geschäft ist im Grunde ganz gut gelaufen. Knapp 60 Prozent der Händler sind zufrieden“, fasst der Geschäftsführer des Handelsverbands Nordbaden, Swen Rubel, zusammen. Die Hälfte der Händler, die an der Umfrage teilgenommen hatte, habe den Umsatz vom vergangenen Jahr in Nordbaden gehalten oder sich verbessert. In der Pfalz waren die Händler gerade so zufrieden, bilanziert der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Mittelrhein-Rheinhessen-Pfalz, Thomas Scherer. Ein Viertel habe seinen Umsatz um rund zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. 40 Prozent hätten weniger Umsatz gemacht.

„Erstaunlicherweise war die Textilbranche sehr zufrieden“, sagt der nordbadische Geschäftsführer Rubel. Dennoch liege der Umsatz leicht hinter dem Vorjahr. In der Pfalz habe das Geschäft wie im gesamten Jahr gelitten, teilt Scherer mit. Der Umsatz der Textilhändler war einer Marktstudie zufolge im vergangenen Jahr im Schnitt um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Gründe dafür seien die Konkurrenz des Online-Handels und das ungewöhnlich warme Wetter.

Endspurt vor den Feiertagen

Lebensmittelverkäufer blicken in beiden Regionen positiv auf das Weihnachtsgeschäft zurück – ihr Umsatz war größer als im Vorjahr. Händler für Möbel und Deko waren in Nordbaden besonders zufrieden. Die Ladenbetreiber seien in beiden Regionen umso zufriedener geworden, je näher Weihnachten rückte. „Das Geschäft ist schwach gestartet. Von Wochenende zu Wochenende hat es sich gesteigert“, beschreibt es Scherer. In Mannheim, der wichtigsten Einkaufsstadt Nordbadens, sei der letzte Samstag vor dem Fest am stärksten frequentiert gewesen, sagt Rubel. Zwischen Weihnachten und Silvester lief das Geschäft laut Rubel und Scherer in beiden Regionen gut.

Genaue Umsatzzahlen liegen noch nicht vor. Der Handelsverband Hessen-Süd gab auf mehrfache Anfrage keine Auskunft. (mit dpa)